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Home Bilder & Berichte 2008 Westerwald Triathlon

die Regenschlacht im Westerwald,

am Samstag den 26.07.08 war es also wieder soweit, mein zweiter Start bei Westerwald Triathlon in Ransbach Baumbach stand im Kalender. Dieses Jahr habe ich mir zur moralischen Unterstützung direkt 2 persönliche Betreuer mitgenommen. Einmal mein letztjähriger Begleiter und Fotograf, mein Opa und zum zweiten einen Trainingskollegen der zur Vorbereitung auf seinen ersten Triathlon in Gummersbach am 30.08.08 auch mal sehen wollte was Ihn so erwarten wird. Danke Euch beiden dafür.

Das Wetter spielte dieses Jahr überhaupt nicht mit. Kurz vor dem Start der ersten Startgruppe im 20° C warmen Erlenhofsee wurde der Wettkampf um 10min verschoben, da in der Nähe ein Gewitter mit Blitzen aufzog.

 

Mein Schwimmstart in der 2. Startgruppe lief alles andere als gut. Vielleicht im Nachhinnein etwas selbst unterschätzend, reihte ich mich im Feld im hinteren Drittel ein. Da ich beim Training die 500m Schwimmdistanz inzwischen in gut 10min schaffe, dachte ich das wäre OK. Kurz nach dem Start bemerkte ich allerdings, dass vor mir eine 6er Gruppe nebeneinander brustschwimmend ein zügiges Vorannkommen unmöglich machten. Ein paar Sekunden später bekam ich schon die ersten Schläge der hinter mir gestarteten Schwimmer ab, die ebenfalls schneller waren bzw. wollten. Kurzerhand versuchte ich zu überholen, was mich einen Fußtritt ins Gesicht und in die Rippen gekostet hat. Da war die Luft dann weg und der Takt raus, also schnell aus dem Feld, kurze Pause mit Brustschwimmen um wieder Luft zu bekommen und danach im großen Bogen außen am Hauptfeld vorbeigeschwommen. Da dort der Weg natürlich ein paar Meter länger war und schon ein paar Minuten verloren gegangen sind, landete ich mit einer Schwimmzeit von 12:15min auf den 170. Platz beim schwimmen. Jedenfalls über eine Minute besser als 2007 mit reinem Brustschwimmen ;)

Der erste Wechsel lief relativ gut und flüssig ab, dauerte ca. 1,30min was auch daran lag den Neoprenanzug in den Transportsack zu bekommen der dann vom Veranstallter in die Wechselzone 2 gebracht wurde.

Die ersten Radkilometer ging ich bewusst sehr langsam an, da wie in Bonn auch direkt ein langezogener Anstieg folgte, an dem ich mich nicht direkt abschießen wollte.

Auf der ersten langen Abfahrt, die leider noch sehr nass durch das Gewitter war, fuhr ich recht übermütig mit über 60kmH runter, bis mir eine Windböe fast das Vorderrad wegriss, halt der Nachteil bei Hochprofilfelgen. Das blockierende Hinterrad beim anbremsen auf die folgende Abzweigung gab meinem Mut den Rest und alle folgenden Abfahrten wurden im Schneckentempo gefahren. Das einsetzende Unwetter mit Starkregen tat dem sein übriges bei. Trotzdem war meine Radzeit eine gute Minute schneller als 2007, ich hatte zwar mehr erwartet, aber Hauptsache heil angekommen.

Die Vorbereitung für den zweiten Wechsel lief alles andere als rund. Den rechten Fuß bekam ich ohne Probleme aus dem klitschnassen Schuh, den linken selbst nach mehrmaligem Versuchen nicht. Beim Absteigen hab ich mir dann den rechten Zeh schön am Pedal aufgehauen.

Der Radsplit war somit nach 00:45:03 Std. beendet was dem 126. Platz beim Radfahren entsprach.

Die in Wechselzone 2 deponierten Laufschuhe mit Socken waren trotz Plastiktüte pitschnass, sodass ich die 5km direkt ohne Socken gelaufen bin.

Die ersten 2km waren erfahrungsgemäß wieder sehr "unrund", aber wie in Bonn auch (wohl dank vermehrten Koppeltrainings Rad/Lauf/Rad/Lauf) frei von Seitenstichen und Krämpfen. Das war auch das erste Mal an dem es schön war im Regen zu laufen, da ich zu diesem Zeitpunkt für jede Abkühlung dankbar war.

Der Laufsplit war dann für mich 00:26:09 Std. (Platz 187 beim Laufen) mit dem Zieleinlauf beendet, was für mich eine ganz ordentliche Zeit war.

Die Gesamtzeit betrug zum Schluss 1:23:27 Std. mit Platz 158 und 19er meiner Altersklasse was eine Verbesserung zum Vorjahr von gut 3 Min. entspricht trotz wesentlich schlechterer Verhältnisse, also noch ausbaufähig :)

 
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