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Startseite Bilder & Berichte 2007 Köln Triathlon 2007

Dann fange ich am Besten mal am Anfang an, der war nämlich recht früh, und zwar um 5:00 Uhr als der Wecker klingelte. Einchecken in der Wechselzone war bis 7:00 Uhr vom Veranstalter angegeben, also sah ich zu, gegen 5:30 vor Ort zu sein. Die Wechselzone an sich wirkte fast wie ein "Käfig voller Irrer". Klasse daran war natürlich das die "Otto-Normal-Triathleten " wie ich, so ziemlich direkt neben den Profis wie Andrea Brede oder auch Andreas Niedrig ihre Wechselzonen einrichten durften, so ist das beim Triathlon und wohl auch nur hier. Die Gesichter der Sportler wurden allerding etwas bedrückter als bekanntgegeben wurde, dass sich der Start um etwa 45 min verschieben würde, was bei einigen den Ernährungsplan durcheinanderwarf sowie (auch bei mir) dem Entgegenwirken der Nervosität nicht gerade zu Gute kam. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon meinen Neoprenanzug anhatte, kam mir der Einstieg ins Wasser, der nur mit einem beherztem Sprung zu bewerkstelligen war, nicht mehr so kalt vor, eigentlich eher warm, da ich mir eine halbe Stunde lang den A... abgefroren hatte. Den Höhepunkt meiner Gänsehaut bewirkte allerdings eine Frau Dr. so und so die uns mit ihrer operettenreifen Stimme die Nationalhymne vorsang.

 

Nun gut, 150m einschwimmen bis zur Startlinie. Einsortieren in die letzte Reihe, neben dem Menschen der schrie "Brustschwimmer hierhin" und los gings. Naja, trotz erfolgreichem Hallenbad- und Mallorcaschwimmtraining habe ich es wieder mal nicht auf die Reihe bekommen in einem See zu kraulen. Aber anscheinend war mein Bruststil noch so effektiv, dass ich 4 Krauler hinter mir ließ. Die erste Hälfte der 2500m bis zur Wendeboje zogen sich unendlich für mich. Von Vorteil war natürlich, dass die Gruppe derer, die die richtige Ironmandistanz machten und eine halbe Stunde vor uns gestartet sind, jetzt mit uns zusammenschwammen und ich mich mitziehen lassen konnte. Das Ganze endete bei mir in einer erwarteten Zeit von 01:14:44 min. Der Ausstieg erfolgte erstmal auf wackeligen Beinen, so daß ich es ruhig angehen lies und ein paar Meter ging, bis der Kreislauf wieder da war.

 

 

Der erste Wechsel ergab sich was die Fahrradsuche betraf, sehr einfach, da ja schon fast alle weg waren. Also, Helm auf, Verpflegung eingepackt und den Hinweis von "Runningmaus" einer Internetforen-Kollegin die dort als Helferin stand und mich und mein Rad wohl von dieser Homepage kannte, befolgt und die Startnummer angelegt. Meine eigentliche Paradedisziplin begann wie erwartet mit einem 36er Stundenschnitt recht erfolgversprechend. Die erste von zwei 46km Radrunden lief richtig gut (abgesehen von der gefühlten 5 minütigen Pinkelpause im Sumpfgebiet vom Worringer Bruch, der mir etwa 15 Mückenstiche beschert hat). Auf der zweiten Runde war trotz guter Verpflegung, genug getrunken etc. auf einmal ein Stimmungstief bei mir, sprich, die Lust war weg. (Vielleicht lags auch an den Radgruppen die mir entgegenkamen und schön regelwidrig den Windschatteneffekt des Vordermanns zum Kraftsparen ausnutzten). Nach 03:07:00 min waren die 92km dann geschafft und ich ging gemütlich in die Wechselzone, die erwartete Zeit war eh hinn, also keinen Stress mehr machen (meine Gedanken drehten sich eh schon ums Aufhören).

Trotzdem nahm ich die 21km des bevorstehenden Halbmarathons in Angriff, mit der zu erwartenden Zeit von 02:40:00 wenn überhaupt. Ich schleppte mich also von Verpflegungsstation zu Verpflegungsstation mit immer länger werdenden Gehpausen. Bei Km 6 glaube ich holte mich eine Frau ein, Katrin wie sich später herausstellte und sagte zu mir "komm Trab ein Stück mit". So lies ich mich also abschleppen und ich muss zugeben, ohne Katrin hätte ich entweder 3 Stunden gebraucht, oder hätte das Handtuch geworfen.Auf jeden Fall wurden aus dem Trabstück 15km. Somit war der abschließende Halbmarathon mit einer Zeit von 02:39:08min ( wie vor 4 Zeilen prognostiziert) erledigt.

Meine Gesamtzeit addierte sich somit auf 07:10:35min.

Mein Fazit:  Bei der Zeit kann es 2008 nur besser werden.
 
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